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Eine Anwaltskanzlei arbeitet an einem Verfahren mit einer zweiten Kanzlei zusammen. Deren Mitarbeiter sollen auf einen Dokumentenbereich zugreifen. Sie sollen dabei in der Übersicht der Kanzlei sichtbar und einzeln berechtigt werden können. Ein Beschäftigungsverhältnis entsteht nicht. Welche Lösung passt?
- A) B2B-Zusammenarbeit
- B) Direkte B2B-Verbindung
- C) External ID für Kunden
- D) Microsoft Entra Domain Services
Auflösung anzeigen
Richtig: A. Der entscheidende Halbsatz ist „in der Übersicht sichtbar und einzeln berechtigt werden". Das setzt einen Eintrag im eigenen Verzeichnis voraus — genau das leistet der Gasteintrag der B2B-Zusammenarbeit.
B ist die verlockendste Falschantwort: Auch hier arbeiten zwei Organisationen zusammen, und es klingt nach der moderneren Lösung. Bei der direkten B2B-Verbindung entsteht aber kein Eintrag im eigenen Verzeichnis. Wer niemanden im Verzeichnis hat, kann ihn dort auch nicht sehen und nicht einzeln berechtigen.
C ist falsch: Der externe Mandant ist für Endkunden gedacht, die sich selbst registrieren. Hier geht es um eine benannte Partnerorganisation.
D ist falsch: Domain Services stellen klassische Verzeichnisdienste für ältere Anwendungen bereit (Kapitel 19).
Eigenständig formulierte Übungsfrage, abgeleitet aus den öffentlich veröffentlichten Prüfungszielen. Keine Originalprüfungsfrage.